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Biografie

Aus einem besonders guten „Jahrgang“

Erwin Strahl wurde am 12. Februar 1929 in Wien geboren. Die Hochzeit im Juli 1966 mit Waltraut Haas wurde sogar in einen Film eingebaut.
Sohn Marcus ist ebenfalls Schauspieler, Regisseur und Intendant, Schwiegertochter Leila ist Schauspielerin, Tänzerin und Choreographin.

Erwin Strahl starb am 20. April 2011 in Wien.

Ausbildung
Volksschule, Hauptschule, Handelsakademie in Wien und danach die Schauspielausbildung im Max Reinhardt – Seminar. Nach der Prüfung, die er mit Auszeichnung für Schauspiel und Regie bestand, ging es gleich in die Engagements verschiedener Theater, wie z.B. Klagenfurt, Wien, Luzern, Zürich, Basel, München, Stuttgart, Bonn, Köln, Düsseldorf und Berlin.

Theater
Hamlet, Romeo in „Romeo und Julia“, Don Carlos, Räuberhauptmann Karl Moor in den „Räubern“ von Schiller, „Der Doppeladler“ (Regie Jean Cockteau Rolle Stanislaus), Orlowski in der „Fledermaus“, Kaiser Franz Josef in „Sissi“, Wer hat Angst vor Virginia Woolf, Totentanz, Meuterei auf der Caine (Theater in der Josefstadt) u.a.

Regie und Bearbeitung in den meisten Aufführungen
I do, I do (Musical, über 500 Mal), Kishon’s „Es war die Lerche“ (Romeo und Julia Motiv, mit Waltraut Haas über 600 Mal – Regie und Bearbeitung dazu), „Das Konzert“ (über 400 Mal), „Olympia“ von Franz Molnar (Wachaufestspiele 2007, Regie und Bearbeitung), „Hofrat Geiger“ (2009, Regie, Bearbeitung und Titelrolle, Festspiele im Burgenland), „Hoheiten in Nöten“ (Wachaufestspiele 2010, Regie, Bearbeitung und Titelrolle)

Festspiele
Luzern, Berlin, Brandau, Augst bei Basel, Bad Hersfeld, Melk, Weißenkirchen i.d. Wachau

Tourneen
Theaterstücke verschiedenster Art, von Klassiker über Musical – und Boulevard – Theater durch ganz in Deutschland, Österreich und Schweiz.

Film
über 60 Spielfilme in Österreich, Deutschland, Dänemark, Italien, Frankreich und Kanada, wie z. B. : Auf der Reeperbahn nachts um halb eins, Der Champagner Mörder, Für zwei Groschen Zärtlichkeit, Flitterwochen in der Hölle, Der Frosch mit der Maske, Hochzeitsglocken, Three blue Panthers, Der Mörder mit dem Seidenschal, Südliche Nächte, Wien, du Stadt meiner Träume, Die heilige Lüge,Der Jäger von Fall, Auf Wiedersehen am Bodensee, Abenteuer in Venedig, Dein roter Mund verspricht mir Liebe, Drei Tage Mittelarrest, Franz Schubert, ein Leben in zwei Sätzen, Abenteuer im Schloss, Schweiks Flegeljahre, Les honneur de la guerre (Die vor die Hunde gehen – preisgekrönter franz. Antikriegsfilm), Incontro a Roma – una Parigina a Roma, Giovanca e le altre (ital. Filme), Keine Angst Liebling, ich pass‘ schon auf (Buch und Regie)

Fernsehen
Duell zu dritt (ZDF), Donaumelodien, Schweik in drei Folgen, ORF ‚Wien, du Stadt meiner Träume‘, 1. Deutsche Eurovision – Die Entführung aus dem Serail, Grosses Glück zu kleinen Preisen, Das kleine Kino nebenan; NDR (Shows) Blaue Blüten; österreichische Shows im ORF; Österreich hat immer Saison u.v.a.

Lesungen
u.a. von Walter v.d. Vogelweide, bis Goethe, Schiller, Rilke, Weinheber, in vielen Universitätsstädten der USA (1970 – 1985), sowie in Köln, München, Hamburg, Rom, Budapest u.a.

Bühnenshows
Verschiedene Showformate mit musikalischen Darbietungen vom Wienerlied, Filmschlagern und Chansons gemeinsam mit Ehefrau Waltraut Haas, die in ganz Europa von 1970 bis 2010 präsentiert wurden.

Filmografie

• 1949: Vom Mädchen zur Frau
• 1952: Abenteuer im Schloß
• 1952: Der Verschwender

• 1953: Südliche Nächte
• 1953: Dein Herz ist meine Heimat
• 1953: Franz Schubert – ein Leben in zwei Sätzen

• 1953: Hochzeitsglocken
• 1954: Dein Mund verspricht mir Liebe
• 1954: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins

• 1954: Begegnung in Rom italienisch
• 1955: Die heilige Lüge
• 1955: Drei Tage Mittelarrest

• 1956: Der Jäger von Fall
• 1956: In Hamburg sind die Nächte lang
• 1956: Auf Wiedersehen am Bodensee

• 1957: Wien, du Stadt meiner Träume (letzter Film von Will Forst)
• 1957: Für zwei Groschen Zärtlichkeit
• 1959: Mikosch, der Stolz der Kompanie

• 1959: Der Frosch mit der Maske
• 1960: Flitterwochen in der Hölle
• 1960: Die vor die Hunde gehen (Les honneurs de la guerre)

• 1960: 5 Branded Women / Jovanka e le altre
• 1961: Robert und Bertram
• 1961: Seelische Grausamkeit

• 1962: Romanze in Venedig
• 1963: Der Unsichtbare
• 1963: Schwejks Flegeljahre

• 1963: Freundschaftsspiel (TV)
• 1964: Treffpunkt Wien (TV-Serie Die fünfte Kolonne)
• 1965: Radetzkymarsch (TV)

• 1965: Der Mörder mit dem Seidenschal
• 1966: 00Sex am Wolfgangsee
(in dem Haas/Strahl wirklich geheiratet haben!)

• 1967: Funkstreife XY – ich pfeif‘ auf mein Leben / Die Funkstreife Gottes
• 1967: Kommissar X – Drei blaue Panther
• 1969: Die Geschichte der 1002. Nacht (TV)

• 1969: Schwarzer Nerz auf zarter Haut
• 1970: Keine Angst, Liebling, ich paß schon auf (auch Regie und Drehbuch)
• 1971: Blaue Blüten (TV)

• 1971: Duell zu dritt (TV-Serie)
• 1971: Die Zuckerbäckerin (TV)
• 1971: Herr Pfeffermaus und seine Freunde (TV)

• 1971: Das ehrliche Interview
• 1972: Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk (TV-Serie)
• 1972: Jetzt nicht, Liebling (TV)

• 1988: War and Remembrance (TV-Serie)
• 1989: Malko – Eye of the Widow

Awards

• Das Kreuz des Ehrenkommandeurs für Kunst und Wissenschaft
• Ehrenmedaille in Gold der Bundeshauptstadt Wien
• Ehrenkreuz in Gold für Kunst und Wissenschaft des Bundeslandes Niederösterreich
• Operettenpreis von Berlin/Brandenburg in Wittenberge
• Grosses Ehrenkreuz für Kunst und Wissenschaft der Bundesregierung in Wien
• Ehrenmitglied der Europäischen Kulturwerkstatt Berlin – Wien
• Sterne auf dem „Hietzinger Walk of Fame“